Romy Schneider: zwischen Mythos und Tragödie

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Romy Schneider, die weltberühmte Schauspielerin, ist eine ikonische Figur der deutschen Kinematographie.  Ihre Rollen charakterisierten sich durch eine geiwisse Komplexität, die sie dem Publikum durch ihr eigenes vielfaltiges Schauspiel einliefern konnte. Ihr Leben, obwohl es kurz war, kann als ein Gleichgewicht zwischen Mythos und Tragödie definiert werden.Als Kultfigur kann Romy Schneiders Leben als Pendel zwischen Mythos und Tragödie beschrieben werden.

Frühes Leben und Familie

Romy Schneider ist am 23. September 1938 in Wien geboren. Sie stammt aus einer sogenannten Schauspielerdynastie. Ihre Eltern, Wolf Albach-Retty und Magda Schneider, waren auch bekannte Namen in der Filmindustrie. Die schauspielerische Begabung dieser Familie kam von Romys Ururgroßvater namens Adolf Retty, der in Österreich berühmt war. Ihre Kindheit wurde nicht von ihren Eltern beeinflusst, denn sie waren meistens wegen ihrer Karrieren abwesend. Als Kind wollte sie auch Schauspielerin werden und konnte sich keine andere Karrierewahl vorstellen.

Weltweite Berühmtheit durch die Sissi-Trilogie

Die Sissi-Trilogie ist noch heute eine der berühmtesten Aufführungen von Romy Schneider. Sie spielte die Rolle der Kaiserin Elisabeth. In Österreich kann man diese Trilogie jährlich im Fernsehen anschauen. Die drei Filme: ,,Sissi“ (1955), ,,Sissi – Die junge Kaiserin“ (1956) und ,,Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ (1957) boten der jungen Schauspielerin weltweite Berühmtheit an. Schneider war nur 22 Jahre alt, als sie zum ersten Mal die Kaiserin verkörperte.

Die Liebesgeschichte mit Alain Delon

Romy Schneider hat den französischen Schauspieler Alain Delon bei der Drehung des Films ,,Christine“ (1958) kennengelernt. Sie hat sich so stark in dem Frauenschwarm verliebt, dass sie sich dafür entschieden hat, mit ihm nach Paris zu fahren. Ein Jahr später wird sie mit Alain Delon verlobt, aber es gab keine Ehe zwischen ihnen. Sie waren nach vier Jahren Liebesgeschichte voneinander getrennt, denn der französiche Schauspieler eine Affäre mit Nathalie Barthelemy, einer französischen Schauspielerin, hatte.  Diese Trennung beeinflusste nicht ihr berüfliches Leben, denn sie drehten weiter Filme zusammen. Inzwischen hat Alain Delon Nathalie Barthelemy geheiratet und Romy Schneider war schon mit Harry Meyen verheiratet. Trotzdem spekulierte die Presse, dass die zwei gewesenen Liebhaber ihre Beziehung fortsetzen werden. Das Publikum hoffte auf eine Versöhnung des ikonischen Paares, aber ihre Gefühle haben nicht die freundschaftlichen Grenzen überwunden.

Der tragische Tod

Obwohl die Beziehung mit Alain Delon schon tragische Elemente hat, kann man sie mit dem folgenden Ereigniss nicht vergleichen. Die wahre Tragödie begann 1981, als ihr 14-jähriger Sohn beim Überklettern eines Zaunes mit Metallspitzen tödlich verwundet wurde. Am 28. Mai 1982 starb Romy Schnider in ihrer Wohnung in Paris. Laurent Petin, ihr Partner, hat am nächsten Tag ihre Leiche gefunden. Deshalb ist es noch nicht deutlich, warum sie so jung gestorben ist.  Manche glauben, dass die 43-jährige Schauspielerin Selbstmord beging, andere vermuten, dass sie wegen Herzversagen starb. Obwohl die Situation und der Kontext ihres Todes noch unklar sind, ist die Tatsache sicher, dass sie von einem gebrochenen Herzen gestorben ist. Alain Delon hat sich mit der Beerdigung beschäftigt und behauptete später, dass Romy Schneider die größte Liebe seines Lebens war.

Die schöne Schauspielerin hatte ein kurzes Leben, das intensiv war. Es scheint, als ob sie in einem Drehbuch gelebt hätte. Sie hat viel gelitten, sie hat einen ganzen Kult der Sissi-Trilogie hintergelassen und sie ist noch für ihre Filme und für ihre Schönheit weltweit bekannt. Ihr Mythos-Status versteckte hinter sich eine Tragödie, die kein Happy-End erreichen konnte.

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