Impfstoffe von Biontech und Moderna werden teurer

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Impfstoffe von Biontech und Moderna

Die Impfstoffe der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna werden weltweit als Superstars unter den Impfstoffen betrachtet. Nur mit Hilfe der Vakzine können wir der Pandemie loswerden. Die Hersteller wissen das auch, und deswegen werden Impfstoffe von Biontech und Moderna teurer.

Pfizer und Moderna sind sowohl die begehrtesten als auch die teuersten Impfstoffe auf dem Markt. Trotzdem werden sie immer teurer. Neulich haben die Unternehmen die Preise für die EU ordentlich nach oben korrigiert.

Impfstoffe von Biontech und Moderna werden um 25 % teurer für die EU

Normalerweise sind die genauen Preise der mRNA-Vakzine ein gut gehütetes Geheimnis. „Financial Times“ hat aber Details aus den Vertragsverhandlungen der Impfstoff-Hersteller Moderna und Pfizer mit der EU erfahren. Laut einen Insider der Wirtschaftszeitung rechtfertigten die Unternehmen im Bereich Pharma die Preisveränderung mit der hohen Wirksamkeit der Impfstoffe.

Zur Zeit kostet eine Dosis von Pfizer 4 Euro mehr als zuvor. Das entspricht einem Preisanstieg von etwa 25 Prozent. Der Preis des Vakzins von Pfizer erhöht sich von 15,50 Euro auf 19,50 Euro pro Dosis. Für die Impfstoffe des Unternehmens Moderna bezahlt man sogar mehr. Bei Moderna liegt der neue Preis bei 21,5 Euro statt bei 19 Euro. Das bedeutet eine Steigerung um 13 %.

Ein teueres Impfstoff … ein anspruchsvolleres Produkt

Der Minister für europäische Angelegenheiten in Frankreich gab eine Erklärung für die Preiserhöhung. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Virus seien die höheren Preise gerechtfertigt. Folglich seien die teueren Impfstoffe an die Delta-Variante angepasst.

Reuters gemäß reagierten die beiden Pharmaunternehmen (Pfizer und Moderna) leider nicht auf eine Anfrage zu den Vertragsdetails. Sowohl Pfizer als auch Moderna befinden sich in einer günstigen Verhandlungsposition. Was die Kritik betrifft, standen die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson standen im Vordergrund. Die EU wünscht sich die Liefersicherheit, und AstraZeneca hat das nicht geschafft. Die EU-Regierungen hätten sich bereit erklärt, einen höheren Preis zu zahlen, um die Lieferungen aus europäischen Produktionsstätten sicherzustellen.

Neulich teilte die Europäische Kommission mit, dass die EU ihr Ziel (bis zum Ende des Sommers mindestens 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine Impfung gegen Covid-19 angeboten zu haben) erreicht habe.

Wenn Sie mehr wissen möchten, lesen Sie HIER über die EU-Impfstoffstrategie

 

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