Fahrenheit 451 – Eine der besten Dystopien unserer Zeit

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Eine Gesellschaft, in der man ständig mit Information bombardiert wird. Technologie ist überall. Die Wände bewachen die Mitglieder der Gesellschaft 24 Stunden pro Tag an. Feuerwehrleute löschen das Feuer nicht ab, sondern sie brennen Bücher. Klingt das Ihnen vertraut? So sieht die Welt von Fahrenheit 451 aus.

Ray Bradbury und seine Dystopie

1920 geborene Ray Douglas Bradbury war ein Us-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor, zu dessen Schwerpunkten Science-Fiction, Horror und Phantastik zählt. Fahrenheit 541, sein 1953 Roman, gehört zu den prominentesten Dystopien des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte war so beliebt, dass sie zu mehreren Filmen und Theaterstücke bearbeitet wurde.

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Quelle: www.greelane.com

Die Gesellschaft

Wer diesen Roman liest, befindet sich in einer futuristischen, dystopischen Welt. Dank moderner Technologie, werden die Leute 24 Stunden pro Tag von der Regierung beobachtet.

Die Wände ihrer Häuser sind nicht nur Fernsehgeräte, sondern auch Überwachungsmittel, sodass sie 24 Stunden mit zensierten Informationen bombardiert werden können. Es gibt kein Buch in dieser Welt, weil Bücher illegal sind. Wer Bücher liest, kann von seinen Nachbarn oder der Überwachungsmittel angezeigt werden. Wenn so etwas passiert, die Feuerwehr ankommen und brennen alle Bücher und das ganze Haus. Der Besitzer wird dann getötet oder inhaftiert. Kaum einige Leute können sich an einer anderen Zeit erinnern, in der die Menschen frei waren zu lesen, was sie wollen.

Guy Montag – Vorbild oder Revolutionär?

Guy Montag ist der Hauptfigur des Romans. Mit Beginn der Geschichte ist er Mitglied der Feuerwehr, die seine Aufgabe erfüllt, um die Gesellschaft von Büchern zu schützen. Aber nicht alles ist so gut wie es sieht. Eine Nacht traf er eine junge Frau ein, Clarisse McClellan. Er betrachtet sie als sehr seltsam, weil sie immer während der Nacht spazieren geht und sie stellt sich seltsame Fragen.

Laut der Gesellschaft hat Clarisse und seine Familie unsozialen Tendenzen. Aber sie stellt Montag eine Frage, die seine Welt erschüttert werden wird: ”Bist du wirklich glücklich?” Diese Frage zwingt Montag zu denken und er beginnt sich selbst zu Fragen, ob was er und die Feuerwehr tun, richtig ist. Warum ist es eigentlich so schlimm, Bücher zu lesen?

Quelle: www.easypeasybooks.de

Literatur, Philosophie und Kunst als Mittel die unsere Denkprozessen ermöglichen

Also, Fahrenheit 451 ist eine sehr interessante Dystopie, die über eine seltsame Welt berichte, in der die Menschen nicht mehr selbst denken können. Sie möchten gern informiert sein, aber sie wollen keine Informationen, darüber sie nachdenken müssen, sondern Informationen, die bereits von jemandem schon verarbeitet wurden. Menschen hassen Bücher, weil sie ihnen mehrere Alternativen geben und es ist schwer, in einer Welt zu leben, in der man nicht genau weisst, was er machen soll. Um eine Idee des Romans zu übernehmen: Philosophie ist etwas schlimmes als Literatur, weil sie nie eine einzige, feste Antwort gibt. 

Wenn Sie sich fragen, welches Buch Sie als nächstes lesen sollen, empfehle ich Ihnen, unseren Artikel zu lesen: „6 klassische Bücher, die Sie nicht verpassen dürfen“.

Autorin: Maria Alexandra Vlad
Korrektorin: Cristina Perian

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