Erziehung: Recht oder Anspruch?

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Erziehung

Es ist sechs Uhr morgens und du stehst auf. Die Sonne ist aufgegangen und du musst zur Schule gehen. Du öffnest die Tür des Kühlschrankes und endlich, nach fünf Minuten entscheidest du dich, dass du Milch mit Getreide essen willst („oder Brot mit Konfitür?…hmm, harte Entscheidung!”). Du machst den Fernseher auf, schaust die Nachrichten an und dann gehst du zur Schule. „Heute habe ich Mathematik, Geographie…oh Gott ich bin satt von Schule! Ich will Ferien!”

Wir alle waren mit einer solchen Situation begegnet, als wir Schüler oder Studenten waren. Doch es gibt mehrere Kategorien von Menschen, die Erziehung als etwas Edles betrachten. Warum so?

  • Wegen der religiösen Ansichten oder Traditionen. Es gibt Kinder (besonders Mädchen), die in Familien mit konservativen religiösen Überzeugungen gewachsen wurden und ihrer Meinung nach sollten die weiblichen Personen sich nur um den Haushalt kümmern. Diese Mädchen sind von ihrem Recht auf Erziehung geraubt nur wegen des Missverständnisses einiger religiösen Abschnitten. Dass sie zur Schule gehen, um Ärtzinnen oder Rechtsanwältinnen zu werden, ist nur ein schöner Traum. (sieh dir das Beispiel Malalas)
  • Wegen des Armuts. Einige Familien haben nicht die finanzielle Möglichkeit, ihre Kinder zur Schule zu schicken und ihnen die notwendigen Hefte und Bücher zu kaufen (geschweige denn der Zugang auf Netzwerk und Internet). Außerdem leben einige von ihnen in armen Regionen, die an Wasser, Sauberkeit und Versorgungsbetrieben mangeln. Deswegen lernen diese Kinder nicht Biologie oder Geographie, sondern, wie man Gebäude aufbaut oder wie man die Erde bebaut. Wenige von ihnen besuchen die Schule, und wer das macht… gilt als sehr sehr glücklich.
  • Wegen des Kriegs. Kinder, die in Kriegsgebieten leben, träumen nur davon, dass eines Tages die Sonne auf ihrer Straße aufgehen wird und dass sie friedlich zusammen mit der Familie leben werden. Schule würde auf  zweite oder dritte Stelle sein. Deshalb genießen sie  die Kindheit weniger und das ist Schade!

Wie sie sehen können, Menschen betrachten Erziehung unterschiedlich und einige Eltern machen den Fehler ihren Kindern zu sagen, dass sie zur Schule gehen müssen, nur weil das eine Pflicht ist. Aber sie betonen nicht, dass Schule eine große Rolle im Leben spielt. Dass es sehr schön ist, mit den Kollegen zu spielen und zusammen mit ihnen Ideen auszutasuchen. Das klingt einfach und sogar langweilig für uns, die Menschen die mehr als zwölf Jahre des Lebens zur Schule verbracht haben.

Aber Schule ist das Zauberwort aller Kinder, die nicht über Trinkwasser verfügen, die fast keine Spielzeuge haben und die sich um die Haustiere und um den Haushalt kümmern müssen. Die Frage ist: warum gibt es so große Unterschiede und Kontraste im 21. Jahrhundert? Warum haben nicht alle Kinder Zugang auf Netzwerk und Erziehung, wenn die internationalen Organisationen besagen, dass Erziehung zweifellos ein Recht ist? Wo liegt das Problem?

Meiner Meinung nach geht es hier um den Grad des Interesses an dieses Thema, die einige Länder haben. Nehmen wir das Beispiel Rumäniens. Der Staat spendet sehr wenig Geld aus dem B.I.P für Erziehung, deshalb ist das Erziehungssystem Rumäniens nicht so entwickelt wie die andere Systeme in Europa. Diese Tatsache beeinhaltet auch, dass die Armen benachteiligt sind, wenn es um Erziehung geht. Der Grad des Analphabetismus steigte in den letzten Jahren schockierend an und ein großer Teil der Menschen, die sich in dieser Analyse befinden, kommen aus armen und benachteiligten Regionen. Dazu fügt Tradition hinzu: Mädchen bleiben zu Hause mit den Kindern und Männer gehen zur Arbeit. „Wozu brauchen wir Erziehung und Schule?” fragen sich einige Menschen dort. (Es gibt auch Menschen aus solchen Regionen, die zwar Erziehung ermutigen und fördern, aber sie sind sehr wenig.)

Die Schulssfolgerung? Genießen sie jeden Augenblick während der Unterrichten und vergessen sie nicht, dass Erziehung für einige Kinder zwar ein Anspruch ist!

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