Die wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

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Die Literatur ist eine der bedeutsamsten Kunstformen aller Zeiten. Die wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts haben die ganze Epoche durch ihre faszinierenden Werke beeinflusst. Ihre Bücher sind wahre Testamente der Vergangenheit. In diesem Artikel werde ich die wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts präsentieren.  Diese Zeitspanne hat viele soziale un politische Veränderungen mitgebracht. Die Reaktion der Menschen zu diesen Veränderungen wurde in den Werken der damaligen Autoren gespiegelt.

Die wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

  1. Thomas Mann (1875-1955)

Thomas Mann ist eine der bekanntesten deutschen Persönlichkeiten des literarischen Bereichs. Er ist 1875 in Lübeck geboren und im Jahr 1955 in Zürich gestorben. Er hat am Ende des 19. Jahrhunderts noch manche kurze Werke geschrieben wie das „Bilderbuch für artige Kinder“, das eigentlich ein Geschenk für seine Schwester war und das in einer privaten Kollektion blieb. Seine bekanntesten Werken wurden beginnend mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts veröffentlicht. Zum Beispiel, erschien sein erster Roman „Buddenbrooks“ im Jahr 1901, als sein Weg zur Berühmtheit begann. Während andere Schriftsteller  den Ersten Weltkrieg als die Urkatastrophe für die Menschheit betrachteten, begleitete Mann andere Autoren, für die der Kreig als eine Art Katalysator der menschlichen Engergien war. Die folgende Zeit der Weimarer Republik war für Thomas Mann eine produktive Zeitweile, denn seine wichtigsten Werke wie ,,Der Zauberberg“ (1924) wurden veröffentlicht. Im Jahr 1929 bekam er den Nobelpreis für „Buddenbrooks“. Obwohl der deutsche Schriftsteller den Ersten Weltkrieg mit Jubilation betrachtet, sah er in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Welkreigs eine inhumane und barabarische Zeitperiode. Genau wie andere Autoren und Wissenschaftler der Zeit ging er ins Exil, als er mehrere Male die Vereinigten Staaten und Ungarn besuchte. Er ist 1955 in Zürich gestorben, nachdem er beginnend mit dem Kalten Krieg mehrmals Deutschland besucht hatte.

Seine wichtigsten Werke: „Buddenbrooks“, „Der Zauberberg“, „Lotte in Weimar“, „Doktor Faustus“, „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“.

  1. Hans Fallada (1893-1947)

Hans Fallada war eine bedeutsame Figur in der Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  Er ist bekannt, denn er hat durch seine Werke Kritik an dem politischen Kontext der Zeit geübt. Sein erster Roman „Bauern, Bonzen und Bomben“ (1931) hatte wegen seines kritischen Charakters keinen großen Erfolg. Trotz seines ersten Misserfolgs schuf Fallada weiter und 1932 ist sein erster Bestseller ,,Kleiner Mann – was nun?“ erschienen. Gleich nach seinem ersten literarischen Erfolg begann die Zeit des Nationalsozialismus, als die meisten Autoren ihren eiteren Weg wählen mussten: entweder flüchteten sie ins Exil geschickt oder blieben sie in Deutschland, wo ihre Werke zensiert wurden. Fallada ist in Deutschland geblieben, wo er versuchte, von der Nationalsozialisten geschätzt zu werden. Sein letzter Roman „Jeder stirbt für sich allein“ erweckt die Stimmung des ersten Romans von Hans Fallada, denn er übte starke Kritk an der nationalsozialistischen Regierung.

Seine wichtigsten Werke: „Bauern, Bonzen und Bomben“, „Kleiner Mann – was nun“, „Damals bei uns daheim“, „Jeder stirbt für sich allein“.

  1. Heinrich Böll (1917-1985)

Heinrich Böll ist ein anderer deutscher Autor, der stark von seinen Kreigserfahrungen betroffen wurde, und deren Werke politisch und kritisch konotiert sind. Seine Karriere als Schriftsteller begann 1947 mit einigen Kurzgeschichten über den Kreig und seine Wirkungen auf die Gesellschaft. Sein wahrer Erfolg in diesem Bereich begann mit der Kurugeschichte „Die schwarzen Schafe“, für die den Preis der Gruppe 47 bekam. Die Gruppe 47 enthält mehrere Schrtiftsteller und Literaten, die sich damals trafen, um vorgelesene Texte der unbekannten Autoren zu analysieren und kritisieren. Manche wichtigen Schrifsteller der Zeit wurden von Gruppe 47 gefördert. Seine spätere Werke enthalten dieselben sozio-politischen Themen und Motiven.

Seine wichtigsten Werke: „Der Zug war pünktlich“, „Die schwarzen Schafe“, „Wo warst du, Adam?“, „Und sagte kein einziges Wort“, „Ansichten eines Clowns“, „Haus ohne Hüter“.

  1. Günter Grass (1927-2015)

Gunter Grass ist renommiert für seine politische Literatur. Er entwickelte Themen wie das Leben in der Zeit des Nationalsozialismus, die Nachkriegszeit, die Schuld und das Vergessen. Seine Werke sind subjektiv konotiert, denn er hat seine eigene Meinungen, Erfahrungen und Gedanken hineingeführt. Sein Roman „Die Blechtrommel“ kombiniert alle diese vorher erwähnten Themen und hatte viel Erfolg. Grass bekam dafür 1958 den Preis der Gruppe 47. Sowohl seine Dramen als auch seine Romane hatten einen starken politischen Charakter. Sein berühmtestes Drama „Die Plebjer proben den Aufstand“ beschreibt den Arbeitaufstand, der am 17. Juni 1953 in Ostdeutschland stattgefunden hat. Der Roman „Ein weites Feld“ ist eines seiner wichigen Werken und enthält die wichtigsten Ereignisse der deutschen Geschichte, die aus der Perspektive des Deutschen präsentiert wurden, der in der Zeitspanne zwischen den Mauerbau und den Mauerfall lebte.

Seine wichtigsten Werke: „Die Blechtrommel“, „Aus dem Tagebbuch einer Schnecke“, „Der Butt“, „Die Rättin“, „Ein weites Feld“, „Noch zehn Minuten bis Buffalo“, „Die Plebejer proben den Aufstand“.

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