Die dunkle Seite der Social Media

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Social Media
Social Media

Im Leben, genau die Sachen, die eine besondere Bedeutung für uns haben und folglich die Kontrolle auf unserem Leben ausüben können, sind diejenigen, die am meisten eine Gefahr darstellen können. Ohne dass wir bemerken, beeinflussen sie unser Wohlbefinden und gewinnen Kontrolle auf unsere psychische Gesundheit bis zu dem Punkt, wo wir selbst nicht mehr einwirken können.

Social Media befindet sich genau in dieser Kategorie und die Jugendlichen sind diejenigen, die am meisten betroffen sind, wegen ihrem instabilen emotionellen Zustand und ihrer unreifen Denkweise.

 

FoMO (Fear of Missing Out)

Sozialen Netzwerke haben einen negativen Einfluss in unserem Leben durch die Sucht, die sie verursachen. Die Angst etwas zu Verpassen, FoMO (Fear of Missing Out), ist der Grund, warum die Jugendlichen zu viel Zeit in der virtuellen Welt verbringen. Das bedeutet, dass man sich ständig fürchtet, die neue Ereignisse, die von den anderen Menschen im Internet mitgeteilt werden, zu verpassen. Man gewöhnt sich daran alles, was die Online Freunde machen, zu wissen, und deswegen verbringt man zu viel Zeit im Internet, statt andere Hobbys in der reelen Welt mit unseren Mitmenschen durchzuführen. Das hat negative Folgen auf unserem sozialen Leben, aber auch was die Schulleistungen betrifft. Wegen der Zeitverschwendung beim Überprüfen des Newsfeeds, verringert sich die effektive Zeit zum Lernen. Der Schüler ist verlockt, den Handy zu holen und oft die soziale Netzwerke zu besuchen, statt sich bei den Hausaufgaben zu konzentrieren. Zum Beispiel, laut der Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE),  2,6 Prozent, das heißt 100.000 Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, nutzen Social Media so exzessiv, dass sie die Kriterien einer Suchtkrankheit erfüllen.

 

Einfluss auf unser Wohlbefinden

Social Media beeinflusst unser Wohlbefinden, denn das ständige Empfangen von Likes und Kommentaren macht uns glücklich. Folglich brauchen wir die ständige Bestätigung und Lob der anderen und das führt zu der Notwendigkeit der sozialen Validierung. Die Tatsache, dass uns das Gefallen der anderen an uns und an die Dinge, die wir machen, interessiert, kann zu unserer persönlichen Abwertung führen. Im Gegenteil zu der Glückseligkeit, die wir durch die Likes fühlen können, ist der Cyberbullying ein aktuelles Problem in Reihe der Jugendlichen. Cyberbullying besteht aus Beleidigungen, Ausgrenzungen und Belästigung über elektronische Medien. Diese beeinflussen den emotionellen Zustand der Jugendlichen und haben leider oft schlimme Folgen, wie Depression, geringes Selbstwertgefühl und auch Selbstmord.  Über ein empfehlenswertes Buch zum Thema Cyberbullying im jungen Alter können Sie hier lesen.

 

Online Betrüger

Außerdem, ist es heutzutage sehr einfach ein Fake-Profil zu erstellen. Weil man als Kind, beziehungsweise Jugendliche keine erwachsene Denkweise hat, profitieren die online Betrüger, um sich als nette Personen darzustellen und um den Eindruck zu machen, dass man ihnen vertrauen kann. Man kann wochenlang mit einer unbekannten Person sprechen ohne ihre Absichten zu kennen. Zwei der gefährlichsten Betrugsmethoden sind: Cyber-Grooming (das gezielte Suchen eines Kontaktes zum Zwecke des sexuellen Missbrauches) und Phishing (durch gefälschte Webseiten, E-mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen und damit Identitätsdiebstahl zu begehen).

Kurz gesagt, ist Social Media keinsten Falls ein harmloses Umfeld. Aber wenn wir uns dessen bewusst sind, dann können wir uns vor den Gefahren schützen.

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