Coronavirus: Berliner Anzeige steckt den Mittelfinger für die Regelbrecher

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„Der erhobene Mittelfinger für alle ohne Maske. Wir halten die Corona-Regeln ein“

In Berlin kann man eine Anzeige erblicken, die eine Frau abbildet, die den Mittelfinger für die Regelbrecher steckt, die gegen die Coronavirus-Maßnahmen kämpfen. Die Berliner Tourismusbehörde hat diese Werbekampagne begonnen, um die Wichtigkeit des Schutzes der Gesundheit älterer Menschen zu unterstreichen.

Die Kampagne ist aber schnell kontrovers geworden, weil viele Deutschen es für beleidigend halten. Die Anzeige erschien zuerst am Dienstag in einer lokalen Zeitung, aber es hat sich schnell in den sozialen Medien verbreitet. Nach Auskunft von bbc.com, sagte Christian Tänzler, der Wortführer von Visit Berlin, dass die Anzeige, die ein Teil der Kampagne ist, die Bürger daran erinnern soll, die Regeln in der Stadt zu befolgen.

Außerdem erkennt er die Tatsache an, dass die meisten Bürger die Maßnahmen beachten, aber es gibt auch einige Menschen, die die Regeln nicht folgen. Die Regelbrecher bringen die Alten in Gefahr der Infektion mit dem neuen Coronavirus. Sie haben das provokative Motiv ausgewählt, weil sie Aufmerksamkeit zu diesem großen und wichtigen Problem schenken wollten.

Manche fügen hinzu, dass die Anzeige einen deutlichen „Berliner Ton“ beinhaltet. Christian Tänzler fügte auch hinzu, dass die Berliner für ihre direkte Kommunikation bekannt sind. Er erwartete auch, dass die Briten den Humor schätzen würden.

Aber viele sind anderer Meinungen. Zum Beispiel, Lorenz Maroldt, Chefredakteur der Berliner Zeitung „Der Tagesspiegel“, äußert die Tatsache, dass er kein Fan der Anzeige ist. Er ist auch der Meinung, dass die Kampagne ein Misserfolg ist, weil der Senat den Eindruck hat, dass die Beleidigung von Menschen erfolgreicher als strenge, klare Regeln, mit effizienter Kontrolle ist.

Tänzler sagte, dass die Zielgruppe der Werbung Menschen waren, die das Leben von anderen nicht respektieren. Außerdem entschuldigte er sich bei den Personen, die aus gesundheitlichen Gründen die Maske nicht tragen können.

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